DVD- Unterhaltung pur
Filme aus der Videothek im eigenen Wohnzimmer anzuschauen ist nach wie vor sehr beliebt, spart man sich doch den Gang ins Kino genauso wie die lästigen Werbeunterbrechungen im Free-TV.
Aber längst ist auch der Gang zur stationären Videothek nicht mehr erforderlich, gibt es doch online inzwischen gute Alternativen. Zwei Systeme konkurrieren dabei derzeit um die Gunst der Verbraucher: Online-DVD-Verleih und Video on Demand.
Beim Online-DVD-Verleih wird in der Regel eine monatliche Mitgliedschaft abgeschlossen, innerhalb derer ein bestimmtes Kontingent oder per Flatrate unbegrenzt viele DVDs ausgeliehen werden können.
Die DVDs kommen einfach im Briefumschlag per Post, werden zu Hause angeschaut und anschließend zur Rückgabe wieder in den nächsten Briefkasten geworfen.
Die neue DVD gibt es dann im Tausch, sobald die alte DVD beim DVD-Verleih angekommen ist. Dazu erstellt man sich eine Wunschliste mit Titeln, die interessant sind. Von dieser Wunschliste bekommt man dann einen Titel zugesandt. Einziger Nachteil: In welcher Reihenfolge die Wunschliste abgearbeitet wird, hängt von der Verfügbarkeit der Titel bei der Onlinevideothek ab, eine Garantie dass Titel mit hoher Priorität zuerst kommen, gibt es nicht.
“Nicht überall wo 00 draufsteht,
ist auch James Bond drin!“
Quelle: autoaufkleber
Video on Demand
Diese Probleme kennen die Anbieter von Video on Demand nicht, denn hier kommt der Film ohne den Austausch von DVDs über die Datenleitung - zu beliebig vielen Kunden und beliebig oft.
Die Preismodelle unterscheiden sich danach, ob der Film nur für einen begrenzten Zeitraum - z.B. 24 Stunden - angesehen werden kann (Pay per View) oder eine dauerhafte Lizenz vergeben wird, die es ermöglicht, den Film beliebig oft anzusehen, teilweise sogar legal auf DVD zu brennen (Download to own).
Leider gibt es im Video on Demand Bereich noch keine guten Flatrates, so dass für jeden Film extra gezahlt werden muss.
Auch die Auswahl lässt oft zu wünschen übrig - aktuelle Blockbuster, die auf DVD bereits erhältlich sind, sucht man meist vergeblich. Aber die Video on Demand Anbieter arbeiten ständig daran, diese Punkte zu verbessern.
Übrigens - Video on Demand hat heute nichts mehr mit briefmarkengroßen Fenstern auf einem Monitor zu tun.
Eine DSL-Flatrate zwischen 2000 und 6000 kBit/sec und eine Verbindung zwischen PC und Fernseher oder eine Set Top Box reichen aus, um ein Bild auf den heimischen Plasma-Fernseher zu bringen, das DVD-Qualität schon sehr nahe kommt.