Sparvertraege

Der Sparvertrag


Unter dem Begriff Sparvertrag versteht man eine Anlageform zum Zwecke des Vermögensaufbaus.

Es wird unterschieden in zwei Formen, die erste Möglichkeit wäre einen Betrag regelmäßig auf das Sparkonto einzuzahlen.

Die Laufzeit, der Zinssatz und natürlich die Höhe des Betrages werden vorher festgelegt. Hier liegt der besondere Reiz des Sparvertrages bei dem höheren Zinssatz, denn er liegt über den marktüblichen Zinsen, der Haken an der Sache ist dass dieser Vorteil verfällt wenn man vor Ablauf der Laufzeit über das Guthaben verfügen möchte.


„Einen Teil sollst du ausgeben,
einen Teil sollst du weggeben,
einen Teil sollst du sparen.“
Aus Persien


Bei der Zweiten Möglichkeit des Sparbriefes zahlt man auch regelmäßig auf das Sparkonto ein, man nennt es Bonussparen und das heißt nichts anderes als dass man am Ende der Sparphase einen besonderen Bonuszins in einer vereinbarten Höhe erhält.
Hier gilt dasselbe wie bei der anderen Methode, sollte man vor Ende der Laufzeit über das Geld verfügen wollen, so verfällt dieser Bonuszins.
Diese Spareinlagen werden zusammen mit anderen Kundeneinlagen angesammelt und andere Bankkunden als Kredite weitergegeben.
Die Sparzinsen finanzieren die einzelnen Banken über die hohen Zinsen der Kredite, diese liegen ja meist 3- 5 % über den Sparzinsen.
Diese Zinsspanne zwischen den verschiedenen Zinssätzen verzeichnen die Banken als Gewinn.
Wer kein Risiko bei der Geldeinlage eingehen möchte, für den sind Sparverträge die erste Wahl, wer also ein sicherheitsbewusster Anleger ist und in regelmäßigen Abständen einen festen Betrag entraten kann sollte die Möglichkeit des Sparbriefes in Betracht ziehen.