Das Bausparen

 

Das Bausparen

 

 

"Wenn ich groß bin, möchte ich auch mal Spießer werden" - wer kennt diesen Slogan für eine große deutsche Bausparkasse nicht. Und tatsächlich, Bausparen ist spießig, weil es althergebracht, konservativ und sicher ist.

Aber was soll daran falsch sein?
Beim Bausparen schließt der Kunde einen Vertrag mit einer Bausparkasse ab.

Er erhält eine Bausparurkunde auf dem sich alle wichtigen Kontoinformationen finden. Auch die Bausparsumme, quasi die Nennsumme des Bausparvertrages. Der Kunde spart nun Gelder in den Vertrag ein - so lange bis 40-50% (je nach Tarif) der Bausparsumme eingespart sind.
Nach einer gewissen Zeit wird der Bausparvertrag nun zuteilungsreif und der Kunde kann neben seinem Guthaben auch noch ein Darlehen aus dem Vertrag herausnehmen.

Das Darlehen kann maximal die anderen 50-60% ausmachen, die zum Nennwert des Vertrages nach Abzug des Eigenkapitals noch fehlen.

 


„Das Haus sei deines Wirkens Stätte,
Hier ist der Frauen bestes Arbeitsfeld;
Mach' es zum Heim, an dem die Rosenkette
Der Lieb' und Fürsorg' all die Deinen hält!“
Deutsches Sprichwort

 


Der Sinn und Zweck eines Bausparvertrages ist es, günstiges Geld zur Verwirklichung des eigenen Bauvorhabens zu bekommen.

Eine Bausparkasse ist im Endeffekt nicht anderes als eine Gemeinschaft von Menschen die dasselbe Ziel haben.

Grob vereinfacht kann man das so erklären: Wenn 1 Mensch 10 Jahre braucht um ein Haus das Geld anzusparen ein Haus zu bauen, dann brauchen 10 Menschen 1 Jahr und 120 Menschen nur 1 Monat.

Hat man nun 120 Menschen zusammen, kann also das erste Haus schon nach einem Monat gebaut werden, dann im zweiten Monat das nächste, usw., usw.