Nachteile des Bausparens

 

Die Nachteile des Bausparens

 

 

Bausparen dient in erster Linie der Finanzierung eines Bauvorhabens bzw. dem Erwerb einer Immobilie.
Darüber hinaus können Bausparverträge ebenfalls im Rahmen des Vermögensaufbaus abgeschlossen werden, wobei auch einige Nachteile gegenüber anderen Formen der Geldanlage berücksichtigt werden müssen.

Mit Abschluss des Bausparvertrages verpflichtet sich der Bausparer zur Leistung monatlicher Raten über die Dauer der siebenjährigen Sperrfrist.

 Je nach finanzieller oder wirtschaftlicher Situation kann das Aufbringen der monatlichen Beiträge nicht oder nur schwer möglich sein.

Hinzu kommt, dass die Verzinsung der eingezahlten Beiträge im Vergleich zu anderen Investitionen oftmals eher niedrig ist.

 

 

„Das Haus sei deines Wirkens Stätte,
Hier ist der Frauen bestes Arbeitsfeld;
Mach' es zum Heim, an dem die Rosenkette
Der Lieb' und Fürsorg' all die Deinen hält!“
Deutsches Sprichwort

 

 

Sollte der Bausparer vermögenswirksame Leistungen durch den Arbeitgeber beziehen, können diese auf den Bausparvertrag angelegt werden.

Sofern er die vorgegebenen Einkommensgrenzen von 17.900€ für ledige bzw. 35.800€ für verheiratete überschreitet steht ihm allerdings keine Arbeitnehmersparzulage zu.

 Auch die Wohnungsbauprämie in Höhe von 8,8% jährlich ist an bestimmte Bedingungen gebunden.

Sie wird nur gewährt, wenn eine jährliche selbstständige Sparleistung von mindestens 50€ erbracht wird. Hierfür wird die vermögenswirksame Leistung nicht berücksichtigt.

Außerdem erhalten Personen, deren zu versteuerndes Einkommen für Alleinstehende 25.600€ bzw. für Eheleute 51.200€ übersteigt keine Wohnungsbauprämie.
Die Zinsertäge aus einem Bausparvertrag unterliegen der Zinsabschlagssteuer und dem Solidaritätszuschlag sofern kein Freistellungsauftrag gemeldet ist.

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