Die Insolvenz
Nicht immer funktioniert ein Unternehmen so, wie es eigentlich geplant war. Besonders bei kleinen Unternehmen ist dies natürlich oft der Fall, egal in welchem Gewerbe und auch durch verschiedene Gründe. Dabei kann es einfach nur eine veränderte Marktlage sein, stärkere Konkurrenz oder aber natürlich auch mangelnde Kompetenz der Unternehmensleitung, welche dann in der Konsequenz zur Insolvenz des Unternehmens führt. Inwiefern die Insolvenz bei zu hohen Schulden Alltag in der weltweiten Wirtschaft ist, zeigt ein Blick in die Statistiken. 2005 gab es in Deutschland immerhin 37.900 Unternehmen, welche Insolvenz angemeldet haben, wobei sich Deutschland damit europaweit im Mittelfeld befindet. In Bezug auf alle Unternehmen gibt es auf 10.000 Unternehmen deutschlandweit knapp 130 Insolvenzen, so erreicht hier der Spitzenreiter Österreich 288 Insolvenzen. Nimmt der Schuldenberg bei einem Unternehmen unkontrollierbare Maße an und besteht keinerlei Möglichkeit mehr noch genügend Kapital zur Solvenz aufzutreiben, dann ist resultierend natürlich nur noch die Anmeldung zum Insolvenzverfahren möglich. Dabei muss natürlich nicht automatisch das Ende eines Unternehmens unterschrieben sein, eventuell ist es auch noch möglich, dass mit Hilfe eines Sanierungskonzeptes unter Leitung des Insolvenzverfahrens die Firma gerettet wird. Scheitert dieses oder aber ist es von vornherein zum Scheitern verurteilt, dann ist die Hauptaufgabe des Insolvenzverfahrens das Wesentliche, dass die Masse des Unternehmens zu Geld gemacht wird, sprich die Einrichtung und Ausstattung der Räumlichkeiten werden verkauft, sowie alle Güter und Produkte. Von diesem Geld müssen dann nicht nur Schulden beglichen werden oder zumindenst im Teil, sondern auch die Kosten des Insolvenzverfahrens. |