Kfz Versicherung im Ausland

Ob Urlaub oder Arbeit. Immer mehr Deutsche fahren regelmäßig mit ihrem PKW ins Ausland. Doch was wird von der eigenen KFZ-Versicherung übernommen, wenn man einen Unfall verschuldet hat?
Seit einigen Jahren gibt es eine EU-weit geltende Kraftfahrt-Haftpflicht-Richtlinie.

Diese erleichtert viele Dinge. Doch vor allem juristische Probleme kommen nach einem Unfall schnell auf die Beteiligten zu.
Die sicherste Variante ist es, wenn man sich vor dem Auslandsaufenthalt bei seiner Versicherung erkundigt, was im Schadensfall zu tun ist. Oftmals bekommt man gleich die entsprechenden Formulare ausgehändigt. Diese sind Mehrsprachig sind vor Ort von allen Beteiligten auszufüllen. Zusätzlich kann sich eine Wohnmobilversicherung emfehlen.

 

 

"Je kleiner ein Land,

desto größer das Ausland."

Jacques Santer

 

 

Und man sollte nie vergessen, das man soviel Beweise sammelt wie möglich.

Wichtig ist auch, das man die grüne Versicherungskarte dabei hat. Diese beweist im Ausland, das man im Heimatland eine KFZ-Versicherung besitzt.
Einige Versicherungen bieten auch spezielle Versicherungspolicen für das Ausland an.

Diese haben Pauschalpreise ab 20 Euro pro Jahr und bieten über die EU hinaus einen besseren Versicherungsschutz, als die grüne Versicherungskarte. So werden die landesüblichen Versicherungssummen, welche im Schadensfall zu zahlen sind, erhöht, Mietwagenkosten übernommen oder auch Anwaltskosten getragen.

Für welches Land welche Kosten übernommen werden, sollte aber vor der Fahrt ins Ausland abgeklärt werden. Da nicht alle Leistungen pro Versicherungsgesellschaft und Land gleich sind.