Ökostrom wird umweltfreundlich und -schonend aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt. Diese Energiequellen sind so gut wie unerschöpflich, und ständig verfügbar. Zum Beispiel Wind, Sonne und Wasser.
Wobei ein Großteil des Ökostroms aus Wind und Wasser mit Hilfe von Kleinwasserkraftwerken und Windkraftanlagen hergestellt wird.
Dabei gibt es attraktive alternative Energiequellen, die zur Herstellung von Ökostrom in Frage kommen, z. B.:
- Biogas
- Biomasse
- Solarstrom (Sonnenenergie)
- Solarthermie (thermische Energie der Sonnenstrahlung)
- Erdwärme (i. d. Erdkruste gespeicherte, verfügbare u. nutzbare Energie)
- Letztere Quelle kann sogar durch die Wärmepumpenheizung unmittelbar genutzt werden.
Ökostrom-Anbieter nutzen Wasserkraftwerke und Kraft-Wärme-gekoppelte Gas- und Dampfturbinenkraftwerke zur Herstellung des umweltfreundlichen Stroms.
Dadurch wird der Ausstieg aus der atomaren Stromerzeugung (Atomkraftwerke), und somit die Betriebseinstellung von Atomkraftwerken beschleunigt.
Dies ist vor allem positiv zu bewerten, weil sich das Risiko für Blutkrebs (Leukämie) bei Kindern erhöht, die in der Nähe von Atomkraftwerken leben (siehe AKW Krümmel).
Physikalisch unterschiedet sich Ökostrom von konventionell hergestelltem Strom nicht. Als Ökostrombezieher kann ihnen somit durchaus auch konventionell hergestellter Strom ins Haus kommen.
Der Ökostromanbieter ist allerdings dazu verpflichtet, die Strommenge, die Ökostrombezieher verbrauchen, aus entsprechend erneuerbaren bzw. regenerativen Energiequellen herzustellen.
Greenpeace macht weitergehend darauf aufmerksam, dass neue Anlagen zur Nutzung der regenerativen Energiequellen notwendig sind, um konventionellen Kraftwerken möglichst schnell den Gar auszumachen.
Verständlich, denn je mehr Energie aus Ökostromquellen hergestellt wird, desto schneller klappt der Ausstieg aus der atomaren Stromerzeugung.
Bei der Wahl des richtigen Ökostromanbieters, sollten TÜV, „Grüner Strom Label“ oder „OK Power Label“ zertifizierte Anbieter bevorzugt werden. Seriöse Anbieter verpflichten sich außerdem die Produktionskapazitäten für Ökostrom kontinuierlich zu erweitern.
Mit Ökostrom entscheiden sie sich automatisch auch zur Einschränkung der Verwendung von Kohle, Erdöl, Erdgas und Uran zur Stromherstellung.