Strompreiserhöhungen

In den letzten Jahren sind die Energiepreise in Deutschland empfindlich angestiegen. Grund hierfür sollen die immer knapper werdenden Rohstoffe sein. Daher ist es notwendig, so heißt es seitens der Politiker und Energieversorger, sich nach neuen und erneuerbaren Energiequellen wie beispielsweise Sonnen-, Wind-, und Wasserenergie umsehen. Die Umsetzung erfordert jedoch Investitionen, die gerne auf den Endverbraucher umgelegt werden. Im Zuge der nötigen Erhöhungen denken die Energiekonzerne aber auch gerne mit an ihre eigenen Gewinne und addieren einige Prozente zusätzlich.
Als Endverbraucher haben Sie nur eine wirkungsvolle Möglichkeit, sich diesen Erhöhungen entgegenzustellen. Sie müssen die Strompreise vergleichen, um den für Sie günstigsten Anbieter herauszusuchen. Strompreisrechner, welche sie im Internet unter selbigem Stichwort finden können, helfen ihnen dabei. Nachdem sie ihren durchschnittlichen Gesamtstromverbrauch, den sie anhand ihrer letzten Stromrechnung ersehen können und ihre Postleitzahl eingetragen haben, wählen sie die bevorzuge Art der Stromgewinnung, Öko- oder Normalstrom, aus und können in der darauf folgenden Liste verschiedene, ihrer zukünftigen Stromanbieter vergleichen.

 

 

Es empfiehlt sich genau zu schauen und nicht sofort zum Ersten, in der Liste, zu wechseln. Beachten Sie dabei, dass die günstigsten Strompreise oft in Form eines Strompaketes angeboten werden. Hier verpflichtet sich der Verbraucher zu einer bestimmten Abnahmemenge. Übersteigt der Verbrauch dieses Paket, bezahlen sie für jedes weitere Kilowatt einen Zusatzbetrag zum üblichen Strompreis. Liegt ihr Verbrauch unter dem Strompaket, verfällt der Rest.
Sollten Sie bei ihrem bisherigen Anbieter bleiben wollen, widersprechen sie der angekündigten Strompreiserhöhung, wenn sie höher als 2% liegt. Es empfiehlt sich, hierfür einen Musterbrief zu verwenden, den die Verbraucherzentrale zur Verfügung stellt.
Haben Sie sich für einen anderen Anbieter entscheiden, fordern Sie die entsprechenden Unterlagen an, oder laden sie diese nach Möglichkeit aus dem Internet. Bei den meisten Anbietern liegt ein entsprechender Musterbrief zur Kündigung ihres bisherigen Stromanbieters bei, den sie verwenden können. Es genügt aber auch ein einfacher Dreizeiler. Um alles Weitere kümmert sich ihr neuer Anbieter.