Windenergie
Die Windenergie zählt zu den erneuerbaren Energiequellen, und nimmt einen wichtigen Teil des deutschen Energieversorgungssystems ein. Es handelt sich bei dieser für Ökostrom geeigneten Quelle um kinetische Energie (Bewegungsenergie) der bewegten Luftmassen in der Atmosphäre. Schon im Altertum galt die Windenergie als zuverlässige Energieerzeugungsquelle. Die Technologie wird stets weiterentwickelt. So werden Windparks nun auch auf Seen errichtet, um Landschaft und Umwelt zu schonen und Eingriffe in diese zu minimieren.
Die Windenergie entsteht durch die Sonneneinstrahlung auf die Erde, wodurch eine unterschiedliche Erwärmung der Atmosphäre (v. a. Wasser und Land) entsteht. Während die Sonne die eine Seite der Erde wärmt und für den Tageslicht sorgt, ist sie der anderen Seite abgewendet und verantwortlich für die Nacht. Zusätzliche Temperaturunterschiede ergeben sich durch die unterschiedlich intensive Sonneneinstrahlung in der Nähe des Äquators im Vergleich zu den Polen. Die sich daraus ergebenden Temperatur- und Druckunterschiede setzen sich die Luftmassen in Bewegung. Die Rotation der Erde bewirkt eine zusätzliche Verwirbelung der Luftmassen. Zusätzlich sind jahreszeitlich bedingte Luftströmungen vorhanden, die die Erde durch das Umkreisen der Sonne entstehen läßt. Die unterschiedlichen Winddrehrichtungen in den Tief- und Hochdruckgebieten unterscheiden sich zudem zwischen Nord- und Südhalbkugel. Wind entsteht. In Küstengebieten ist die Windenergie besonders stark und wahrnehmbar, weil sich der Wind über dem Wasser ungehindert entwickeln kann, während er im Wald oder Städten von Hindernissen wie Wolkenkratzern ‚gebremst’ wird. Je höher das ‚Hindernis’ für den Wind, desto mehr verliert er an Geschwindigkeit. |