Der Weinanbau
Der Weinanbau steht für die landwirtschaftliche Kultivierung von Weinreben mit dem Zweck der Weingewinnung.
In der Schweiz verwendet man den Begriff Rebbau da man unter Wein nicht die Pflanze sondern nur das Getränk verwendet.
Die Weinherstellung wird als Winzerei bezeichnet und ist eng mit dem Anbau von Wein verbunden. Die Weinherstellung als Wissenschaft bezeichnet man als Önologie.
Oft werden Weinreben nach Süden ausgerichtet da die Reben besonders viel Sonneneinstrahlung benötigen.
Die für den Weinbau einheitlichen Rahmenbedingungen, beispielsweise Temperaturschwellenwerte oder Lichtschwellenwerte sind optimal wenn der Wein in geschlossenen Weinbaugebieten angepflanzt wird.
Neben der Qualitätsstufe und der Rebsorte ist der Standpunkt eine wichtige Komponente die den Geschmack und Charakter des Weines bestimmen.
"Trinkst mäßig du den Rebensaft,
so spendet er dir seine Kraft,
doch gibst dem Unmaß du dich hin,
verlierst du deine Kraft an ihn. "
Volksmund
Wein ist nicht gleich Wein
Die Sonneneinstrahlung, Tradition und Bodenbeschaffenheiten in den einzelnen Anbaugebieten sind für die unterschiedlichen Rebsorten typisch.
Der Weinbau soll älter als 9000 Jahre sein, Funde in China ( nordchinesische Provinz Henan) weisen darauf hin, da man Tongefäße mit Spuren eines gegorenen Getränkes aus Honig, Reis und Trauben gefunden hat.
Deutschland hat 13 Weinbaugebiete und insgesamt etwa 100.000 ha Anbaufläche, Europa 5.000.000 ha und weltweit gibt es 8.000.000 ha Anbaufläche für Wein.
Ein Durchschnittsflächenertrag beträgt etwa 1 l/m² und umso hochwertiger ein Wein angebaut wurde, desto geringer ist auch der Ertrag.
Im Internet findet man viele Adressen und zahlreiche anbieter für wunderbaren Wein, in allen Sorten und geschmacksrichtungen, darüber hinaus gibt es auch alles über die Weinherstellung und die Produktion.