Botox- Hilfe bei Falten
Botox oder medizinisch ausgedrückt Clostridium Botulinum- ist nicht zuletzt durch Hochglanzmagazine berühmt geworden. Beim Lesen eines Boulevardblättchens stößt die interessierte Leserin unweigerlich auf biologisch 55jährige Frauen, deren Gesichter keinerlei Anzeichen des gelebten Lebens aufweisen. Ist das Nervengift womöglich der schon lange gesuchte Jungbrunnen?
Das Wundermittel der Stars und Sternchen ist nicht so neu wie man es vermuten würde.
Schon vor der Neuentdeckung als Faltenkiller galt es in der Medizin als probates Mittel, um schmerzhafte Muskelkrämpfe, Augenschielen oder unerwünschten Achselschweiß zu bekämpfen.
"Wer nicht die Schönheit tapfer kann beschützen, verdient nicht ihren goldnen Preis."
Johann Christoph Friedrich von Schiller
Wirkung von Botox
Botox, einer der beiden Markennamen unter dem es weltweit vertrieben wird, ist ein hochgiftiges Toxin eines Bakteriums, eben jenes Clostridium Boltulinium. Es gehört mit zu den giftigsten Stoffen, die in der Natur zu finden sind.
Nach der Botox- Injektion wird der Botenstoff Acetylcholin, der für die Weiterleitung von Nervenzelle zu Muskel verantwortlich ist, gehemmt. Als Folge wird die Weiterleitung zum Muskel unterbrochen und die Kontraktion des Muskels wird schwächer oder ist ganz ausgeschaltet.
Diese Wirkung einer Injektion ist zeitlich begrenzt. Je nach Dosierung und Anwendungs-gebiet halten die Spritzen bis zu 6 Monaten an. Wer nun glaubt, Botox sei nur in der höheren Gesellschaft oder Hollywood zu Hause, irrt.
Von den 700.000 jährlich in Deutschland durchgeführten Schönheitsoperationen entfallen etwa 10 % auf die Botox- Injektionen. Im Internet findet man zahlreiche Adressen und nützliche Informationen rund um das Thema Botox, Brustvergrößerung und andere Schönheitsoperation.