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Depression- wenn die Seele schreit

 

Als Depression wird eine behandlungsbedürftige Störung der menschlichen Psyche bezeichnet. Die Depression ist auch in medizinischen Fachkreisen als depressive Episode oder rezidivierende depressive Störung bekannt. Die charakteristischen Symptome einer Depression sind Antriebshemmung, Stimmungseinengung und Stimmungsschwankungen, innere Unruhe und auch Schlafstörungen.

Auch die weniger beweisenden dafür aber häufigen Symptome wie sinnlose Gedankenreisen, Minderwertigkeitsgefühle und verringerte Konzentrations- und Entscheidungsfähigkeiten charakterisieren die Depression. Aber mit einer so genannten depressiven Verstimmung, die jeder von uns schon einmal hatte, ist eine Depression nicht vergleichbar.
Aktuell erfüllen etwa 4 Millionen der deutschen Bundesbürger die Kriterien einer ausgeprägten Depression.

Und jeder zehnte Deutsche wird mindestens einmal im Leben wegen einer schweren depressiven Episode behandelt.

Im Zusammenhang mit den psychischen Symptomen kommen bei depressiven Patienten auch die körperlichen Symptome wie anhaltende Kopf- und Rückschmerzen hinzu, welche die Diagnose der Depression erschweren können. Auch ist die Depression nicht nur eine schwere Erkrankung, sondern auch eine lebensgefährliche.

Viele der Patienten neigen auch zu Selbstmordgedanken, wodurch einige von ihnen im späteren Verlauf der Krankheit Suizid begehen.

 


"Keine Depression ohne Repression."
Peter Rudl

 


Behandlungsmethoden einer Depression


So verschieden, wie die Symptome der Depression sind, so verschieden und unterschiedlich können auch die Auslöser sein, die zu einer ausgeprägten und schwerwiegenden Depression führen. Im Normalfall entsteht eine Depression nicht durch eine einzige Ursache. Ebenfalls bedenklich ist der erhebliche Anstieg von depressiven Erkankungen.

Sie ist das Ergebnis eines Zusammenspiels mehrerer Faktoren, welche von der körperlichen, biologischen, wie auch der psychischen und psychosozialen Seite her erklärt werden können.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist der Stoffwechsel des Gehirns während einer Depression gestört.

Das heißt, dass die Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin nur in geringer Konzentration vorhanden sind, wodurch die Übertragung von Impulsen zwischen den Nervenzellen nicht funktioniert und somit aus der Balance gerät. Aber auch die Veranlagung, psychosoziale Belastung und die Persönlichkeitsfaktoren der betroffenen Patienten können die Ursache sein.

Der Tod eines nahestehenden und geliebten Menschen oder auch der Verlust des Arbeitsplatzes kann Auslöser für eine Depression sein.

Die wichtigsten Behandlungsmethoden bei einer Depression sind die Medikamententherapie und die psychotherapeutische Behandlung.

 

 

Medikamententherapie als Weg aus der Krankheit

 

Die Medikamententherapie mit Antidepressiva gilt als wichtigstes Heilverfahren, da die Wirkstoffe von Antidepressiva in der Lage sind die aus der Balance geratenen Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin wieder in ihr Gleichgewicht zu bringen. In der psychtherapeutischen Behandlung wird zwischen dem tiefenpsychologischen Ansatz und dem verhaltenspsychologischen Ansatz unterschieden. Wobei das tiefenpsychologische Verfahren die Ansicht verfolgt, dass die Depression aus einem inneren Konflikt hervorgegangen sein könnte.

Ein solcher innerer Konflikt kann zum Beispiel durch traumatische Erfahrungen in der Kindheit, wie Missbrauch oder Gewalt, hervorgerufen werden.

Informationen zu Depressionen- Therapien, die klinisch-psychologische Diagnostik und Behandlung von Depressionen und und das Kompetenznetz Depression im Internet, dort findet man auch viele weitere nützliche Tipps und hilfreiche Webseiten.

 

Wertvoll leben mit Depressionen