Die Impfung
Eine Impfung dient dem Zweck, einen spezifischen Schutz vor den Wirkungen von Infektionserreger zu entwickeln.
Es wird zwischen der aktiven und der passiven Impfung unterschieden.
Bei der aktiven Impfung ist das Ziel das körpereigene Immunsystem durch das Bilden von spezifischen Antikörpern anzuregen und so eine Immunität gegen die entsprechenden Krankheitserreger zu entwickeln. Das Injizieren des Impfstoffes wird in der Form von abgeschwächten, abgetöteten oder fragmentierten Krankheitserregern durchgeführt. Bei der passiven Impfung hingegen sind schon die spezifischen Antikörper gegen die entsprechenden Krankheiten in einer hohen Konzentration enthalten.
„Es gibt so viele Krankheiten - und nur eine Gesundheit!“
Arthur Schnitzler
Verschiedene Durchführungsarten
Eine Impfung kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden. Während das Einspritzen, Einstechen beziehungsweise die Punktion mit einer speziellen Nadel und das Einritzen in die Haut bei Erwachsenen bevorzugt wird, ist dagegen bei Kindern die Schluckimpfung die gängigste Methode. Eine länger andauernde und belastbare Immunität gegen bestimmte Erreger kann durch eine ein- oder mehrmalige Impfung erzeugt werden. Durch eine spätere Auffrischung kann die Basisimmunität verlängert und verstärkt werden.
Impfungen können nicht nur zur eigenen Immunität beitragen sondern auch zu einer kollektiven Immunität der Gesamtbevölkerung, da die Zirkulation des Erregers in dieser Population verringert oder gar unterbrochen wurde.
Auch werden dadurch nicht geimpfte Patienten geschützt, obwohl sie nicht gegen diese Krankheiten immun sind.
Zu den heute gängigen Impfungen zählen die Injektionen von Impfstoffen gegen Pocken, Masern, Kinderlähmung sowie Tetanus und Diphterie. Im Internet findet man zahlreiche Impfungen Informationen online und auch Das Laborlexikon zum Thema Impfungen.