Wer regelmäßig Zigaretten konsumiert, setzt sich enormen Gesundheitsrisiken aus.
Rauchen hat somit negative Auswirkungen auf den ganzen Körper und kann laut Langzeitstudien die Lebenserwartung um 10 Jahre – im Vergleich zu einem Nichtraucher – reduzieren. Jedes Jahr werden 5 Millionen Menschen Opfer des Tabakkonsums. Wie gefährlich Rauchen ist, zeigen die erschreckenden Ergebnisse der WHO-Gesundheitsstudie von 2007. So soll Rauchen in wenigen Jahren 50 % mehr Todesopfer fordern als das Aidsvirus.
Mit jeder Zigarette inhaliert der aktive Raucher den krebserregenden Teer sowie etliche, teils giftige, chemische Verbindungen. Dies hat fatale Konsequenzen auf den gesamten Organismus. Nikotin bewirkt Verengungen der Blutarterien und führt zu Gesundheitsschädigungen. Besonders gefährlich wird es aber, wenn die Koronararterien (Herzkranzgefäße) davon betroffen sind. Eine Verkalkung führt zum Absterben des Muskelgewebes des Herzens. Das Herz kann nicht mehr effektiv arbeiten und es kommt zur Todesursache Nr.1, dem Herzinfarkt. Aber nicht nur dieser ist die Folge von Arterienverengungen, auch das sogenannte Raucherbein ist ein Resultat einer solchen Erkrankung. Für Raucher besteht zudem ein erhöhtes Risiko eines Schlaganfalls. Hierbei wird das Gehirn durch die Zirkulationsstörungen nicht mit genügend Sauerstoff versorgt. Die Alterskrankheit Demenz kann durch frühzeitiges Absterben der Gehirnzellen einsetzen. Raucher sind zudem anfälliger auf Allergien. Chronische Entzündungen der Atemwege wie Asthma oder Bronchitis sind bei Zigarettenkonsumenten ebenfalls keine Seltenheit. Auch Infektionskrankheiten wie Tuberkulose sind denkbar.
Das Immunsystem bei Rauchern ist geschwächt und der Körper damit anfälliger für Krankheiten. Dies liegt nicht zuletzt an einem Vitamin- und Calciummangel. Letzterer kann besonders gefährlich werden, da unsere Knochen das Calcium für die Stabilität brauchen.
Fehlt dieses, brechen die Knochen leicht und es kann zur sogenannten Osteoporose kommen.
Rauchen ist der Hauptverursacher bei Krebserkrankungen, besonders dramatisch zeigt sich dies bei Lungenkrebs. So sind ca. 80 % aller Lungenkrebspatienten Raucher. Der Heilungsprozess erfolgt bei Rauchern schleppend, da das Immunsystem viel angegriffener ist als bei einem Nichtraucher.
Untersuchungen haben gezeigt, dass es sich lohnt, auch noch im hohen Alter mit dem Rauchen aufzuhören. Auf diesem Wege kann man seine Lebenserwartung um mehrere Jahre erhöhen. Eine Alterbative ist z.B. die e zigarette.
Smoke Out - das Raucherentwoehnungsprogramm seit 37 Jahren in Hamburg bietet die Raucherentwoehnung durch Selbsthypnose in Gruppen sowie die Raucherentwoehnung in einer Stunde durch Fremdhypnose nach Milton
Erickson als Einzeltraining an.