Brustverkleinerung
Ablauf der Brustverkleinerung
Die weibliche Brust ist das Symbol der Weiblichkeit und der Sexualität. Sie erscheint als das offensichtlichste Merkmal femininer Attraktivität und wird deshalb auf Photographien und Bildern oft in den Vordergrund gestellt. Das ästhetische Empfinden über die richtige Form und Größe ist sehr individuell und richtet sich nach dem aktuellen Zeitgeist und Kulturkreis. In einigen Kulturen sind kleine feste Brüste besonders begehrenswert, in anderen sind es lange hängende. Frauen mit überdurchschnittlich großen Brüsten leiden oft unter den aufdringlichen Blicken der männlichen Bevölkerung und sind Hohn und Spott ausgesetzt. Neben dieser starken psychischen Belastung kommt eine medizinische noch hinzu. Es wird berichtet, dass Frauen, die im Verhältnis zum Gesamtkörperbau unproportional große Brüste haben, häufig unter Rücken- und Nackenschmerzen, die vom enormen Gewicht der Brüste verursacht werden, leiden. Aus diesem Grund treten nach Jahren der Mehr-Belastung für den Schulter- und Nackenbereich Haltungsschäden auf.
Verschiedene Verfahren der Brustverkleinerung
Der Vorteil hier liegt in der Tatsache, dass der waagerechte Schnittverlauf später von der Brustfalte verdeckt wird. Eine andere Methode findet bei dem „i-Verfahren“ Anwendung. Nachdem die Brustwarze kreisförmig umrundet wurde, folgt ein vertikaler Schnitt. Bisweilen ist auch eine Absaugung überzähliger Fettzellen und Gewebe möglich, die von einer nachfolgenden Bruststraffung begleitet wird. Eine Brustverkleinerung kommt aber nicht nur für weibliche Patienten in Frage. Aufgrund von Hormonstörungen, genetischer Vorbelastung oder langjähriger Einnahme von Anabolika bildet sich bei manchen Männern eine weibliche Brust, die in einer Schönheitsoperation maskuliner gestaltet werden kann. Bekanntermaßen birgt jeder chirurgische Eingriff enorme gesundheitliche Risiken. Weil die weibliche Brust in der Sexualität eine wichtige Rolle spielt, sollten die Vor- und Nachteile bei dieser Schönheitsoperation aber besonders sorgfältig abgewogen werden.
Nach der Operation
Nach der Operation kommt es zu Taubheitsgefühlen in der Brust oder Brustwarzen und manche Patientinnen klagen über eine verstärkte Narbenbildung an der Brust. Plant eine Frau, schwanger zu werden und Ihr Kind zu stillen, sollte eine solcher Eingriff auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, da bei der Operation die Verbindung von der Brustwarze zu den Milchdrüsen unterbrochen wird. |