Face Lifting

 

Das Face Lifting


Bei dem Facelifting wird zwischen einem oberen und einem unteren Facelift unterschieden, das obere Facelifting beinhaltet die operative Straffung der Augenbrauen, Stirn, Schläfen und Nasenwurzel und das untere Facelifting umfasst die operative Straffung der Wangen sowie auch der Gesichts- und Halshaut.
Bei dem oberen sowie auch beim unteren Facelifting gibt es unterschiedliche Methoden, die Einspritzung von Botulinumtoxin zur Reduzierung von Muskelbewegungen die zur Faltenbildung beitragen, die Unterspritzung der Haut mit Substanzen zur Auffüllung des Gewebes, die operative Korrektur sowie die Behandlung mit Laserlicht.


Durchführung des Face- Liftings

Zunächst wird das Gesicht sorgfältig gesäubert und mit einer Desinfektionslösung keimfrei gemacht. In den meisten Fällen wird an diversen Stellen eine örtliche Betäubung vorgenommen und ein Beruhigungsmittel verabreicht.
Es wird bei der Durchführung der Operation zwischen der offenen und der geschlossenen ( endoskopischen) Operationsmethode unterschieden, dass hängt immer auch vom Umfang des Eingriffs sowie den Gegebenheiten ab.


Die offene Operation

Bei dieser Operationstechnik wird die Kopfhaut eingeschnitten, entweder in einem Bogen von einem Ohr zum anderen oder aber entlang des Haaransatzes. Der Schnitt wird oftmals gezackt gemacht damit die Narbe hinterher unauffälliger ist. Nun wird die Haut abgelöst, entweder nur die eigentliche Haut oder auch zusätzlich noch Teile des Unterhautfettgewebes oder auch Muskeln. Wenn nur die Haut abgenommen wird, dann können die Nerven für die Kopfhaut intakt bleiben. Sollten zusätzlich die unter der Haut liegenden Muskeln und die Knochenhaut gestrafft werden, dann werden auch die Nervenverbindungen zerteilt, das führt zu einem Taubheitsgefühl im Bereich der Haare.
Ein Vorteil dieser Methode dass durch das Schwächen oder Wegnehmen der Muskeln eine Therapie der senkrechten Stirnfalten, auch genannt Zornesfalten, sowie den stark ausgeprägten waagerechten Falten möglich ist. An der Stirn wird die Haut verschoben, die zu viel vorhandene Haut abgetrennt und die Augenbrauen nach oben gezogen.


Die endoskopische ( geschlossene) Operation

Bei dieser Methode verläuft die Operation über ein optisches Gerät, ein Endoskop, und hierzu werden feine Schnitte an der Schläfenhaut oder an der behaarten Kopfhaut vorgenommen.
Die Muskeln, die Knochenhaut und die Haut werden ein kleines bisschen angehoben, die Nervenstränge werden dargestellt und von dem umliegenden Gewebe getrennt jedoch intakt gelassen. Die vorhandenen Muskeln im Bereich der Stirn können zu einer Glättung von gröberen Stirnfalten abgeschwächt werden, das Haut- und Weichgewebe kann nun nach hinten gezogen werden und wieder befestigt werden, zum Beispiel durch Schrauben oder eine Vernähung. Nur in ganz seltenen Fällen treten Komplikationen, wie beispielsweise ein stärkerer Blutaustritt, auf.
Nach der Operation werden die Einschnitte dann wieder vernäht, manchmal wird auch ein spezieller Klebstoff verwendet oder es wird geklammert.
An der operierten Stelle wird ein Kopfverband gelegt und der Patient kann nach rund 2 Wochen zu der Fadenentfernung zu seinem Arzt gehen.
Im Internet findet man bei den Gesichtsstraffung Info Seiten auch weitere nützliche Informationen sowie Adressen finden.