Segelohren

 

Die Operation bei abstehenden Ohren



Abstehende Ohren werden häufig umgangssprachlich Segelohren bezeichnet. Abstehende Ohren liegen genetischen Veranlagungen zu Grunde. Medizinisch handelt es sich bei Segelohren um eine Fehlbildung eines oder beider Ohren (ca 30 Grad vom Kopf).

Es ist aber keinesfalls ein medizinisches Leiden. Abstehende Ohren oder auch Segelohren führen häufig zu Hänseleien. Das sorgt bei den Betroffenen, vorallen bei Kindern, zu unzureichender Lebensfreude und hemmen das Kontaktverhalten und das Selbstwertgefühl.

Abstehende Ohren beeinträchtigen das Leben vieler Menschen. Es gibt jedoch Operationsmöglichkeiten, die dagegen wirken können. Die Ohrkorrektur kann bereits im kindlichen Alter, ab 4 Jahre, durchgeführt werden. Zum Zeitpunkt der Ohrkorrektur sollte die Ohrmuschel voll ausgewachsen und kein wesentliches Wachstum mehr zu erwarten sein.

Bei der Operation wird der Ohrmuschelknorpel ausgedünnt. Die Operation dauert ca 60 min und wird mittels örtlicher Betäubung vorgenommen.

Dieses Operationsverfahren hinterläßt kaum bis keine Narben und wird im Alter bis 14 Jahre von der Krankenkasse übernommen. Nach der Operation wird ein Kopfverband für ein paar Tage angelegt.